Rückblick Deutsche Börse JazzNights 2004

Hamburg, 2.10.2004: Schön, wenn sich Menschen einen Traum erfüllen. Noch schöner, wenn es Konzertimpresarios sind: Der Veranstalter Karsten Jahnke realisierte vor fünf Jahren mit den JazzNights einen lang gehegten Wunsch. Das erste Hamburger Konzert dieser Saison war ein durchschlagender Erfolg. Und das, in einem seiner Bedeutung gerechten Rahmen.

Mit einer kongenialen Mischung aus Smooth Jazz, Soul und Pop begeisterten die wavemusic Allstars aus den USA auch im barocken Auditorium der Musikhalle. Die Headliner des Abends um Soul-Queen Oleta Adams, Newcomer und Trompeter Rick Braun sowie Saxophonist Richard Elliott führten mit Hits ("Get Here") und gelungenen Coverversionen ("Let’s Stay Together") vor, wie man den Jazz aus seiner intellektuellen Inhaftierung befreien kann. Auf musikalisch hohem Niveau ohne "Eskapaden um der schieren Technik willen" groovten die Musiker auf und vor der Bühne, und rissen das ansonsten hüftsteife hanseatische Publikum aus den Sitzen.

Signale der politischen Entspannung finden aus Bushs Amerika derzeit selten den Weg nach Deutschland. Da musste der bedeutsamste US-Kulturexportartikel, der Jazz, wieder einmal zur Versöhnung herhalten.

Pressestimmen:

Hamburger Abendblatt: „Jazz, der in den Konzertsaal gehört.“
Hamburger Morgenpost: „Jazz mit Saft und Kraft aus der Hüfte gespielt...“

Weitere Konzerte der wavemusic Allstars fanden in Berlin (RBB Sendesaal), München (Herkulessaal Residenz), Frankfurt (Alte Oper), Kaiserslautern (Kamm-garn), Düsseldorf (Tonhalle), Stuttgart (Theaterhaus) und Bremen (Glocke) statt.

  wavemusic Allstars   Oleta & Richard   Rick & Richard   Richard & Guitar  
                 
  Oleta   Rick & Oleta   Rick & Richard with audience   Rick & Richard  
                 
  Bass   Guitar   Oleta & Richard   Rick  
                 
  Oleta with rose   Rick, Oleta & Richard   Allstars      
                 

Fotos: Andreas Oetker-Kast